WTF:

 

Ripley, die erste waschechte weibliche Action-Ikone der Kinogeschichte, hat das Alien aus dem ersten Teil unliebsam in den Weltraum entlassen und liegt nun zusammen mit Katerchen Jonesy in ihrem wohlverdienten Kälteschlaf. Gerade mal eingenickt wird sie 57 Jahre später von ihrer eigenen Spezies entdeckt und geweckt. Nachdem sie sich den Schlaf aus den Augen gepult hat, erklärt man ihr, sie solle beratend zusammen mit einer Söldnergruppe zurück zu dem geheimnisvollen Planeten kehren, von dem sie vorher die Biege gemacht hatte. Grund: der einst verlassene Schreckensplanet wurde vor Jahren kolonisiert, doch jeglicher Kontakt zu den dort lebenden Menschen ist abgebrochen. Ripley willigt in die Mission ein und schon hat der Arsch Kirmes.

 

Butter bei dem Fisch - Igors Meinung:

 

Mein lieber Scholli. Im Gegensatz zu Ridley Scotts ALIEN, der mit suspensevoller Atmosphäre punkten konnte, besinnt sich James Cameron hier auf die Wirkung der Brachialaction und schickt die Zuschauer auf einen ultraspannenden Ballermanntrip, der seinesgleichen sucht.

 

Die Idee, Scotts Erstling nicht einfach zu kopieren, sondern inhaltlich in eine andere Richtung zu lenken, war ein Geniestreich und konnte Kritiker und Publikum großflächig überzeugen.

 

DER Weltraum-Monster-Action-Knaller schlechthin und ein Meilenstein der Science-Fiction-Unterhaltung. Ein adrenalingeputschter Alptraum der ersten Güte. Ich empfehle in diesem Fall den Directors Cut. Er baut für die Zuschauer die empathischen Beziehungen zu den Protagonisten intensiver aus.