WTF:

 

Einfach mal locker-flockig durch Europa trampen, so denken es sich die beiden Kumpels David und Jack. Doch als sie im nordenglischen Hochmoor von der ortsansässigen Bauernschaft aus einem Dorfpub gemobbt und daraufhin von einem waschechten Werwolf angefallen werden, endet die Reise an der Stelle recht blutig und tragisch für die Beiden.

 

Butter bei dem Fisch - Igors Meinung:

 

Der speziell in den 80-ern schwer angesagte Regisseur John Landis (BLUES BROTHERS, DIE GLÜCKSRITTER,…) hat hier nicht nur einen Subgenre-Werwolf-Klassiker abgeliefert, sondern auch zugleich einen Horror-Kultfilm für die Ewigkeit! Ich würde sogar so weit gehen, ihn filmhistorisch in der Relevanz auf eine Stufe mit dem Original "DER WOLFSMENSCH" von 1941 zu stellen.

 

Das Skript bleibt stets ganz nah an den Hauptfiguren dran. zwar lernt man nicht viel über ihre Vergangenheit kennen, über ihre Beziehungen, Stärken und Schwächen, doch fühlen wir mit ihnen, auf Grund der unheimlichen und undurchsichtigen Situation, in die sie hinein geraten sind. 

 

Der Film schaltet im Minutentakt zwischen bitterbösem Humor, nervenzerrender Suspense und fatalen Schockmomenten hin und her und punktet mit dieser Stimmung auf ganzer Linie. 

 

Durchzogen mit überspitzten augenzwinkernden Kulturclashmomenten (spleenige Tommys vs. coole Amis) und abgeschmeckt mit einer der besten handgemachten Mutationsszenen in der Geschichte des Kinos (der Maskenbildner Rick Baker bekam für die Spezial-Effekte 1982 einen Oscar und 1981 den "SATURN AWARD"), kommt der geneigte Pelztierfan hier volle Möhre auf seine Kosten. 

 

Ein durch und durch genialer Monsterfilm mit einem 100% stimmigen Soundtrack.

 

Wer mehr über die kreativen Köpfe hinter "American Werewolf" erfahren möchte, dem sei an dieser Stelle unser Interview mit FX-Make-up-Artist und Charakterdesigner Tom Hester ans Herz gelegt.