WTF:

 

Aufgrund eines Unfalls mit einer fiesen Chemikalie, mutieren in der pupsigen Kleinstadt Prosperity die Spinnen des kauzigen Eremiten Joshua zu gefräßigen Riesenmonstern und fallen mit knurrenden Mägen über die ahnungslosen Bewohner her. 

 

Butter bei dem Fisch - Igors Meinung:

 

Die hervorragende B-Film Hommage und Reminiszenz an die 50er-Jahre-Mutationsmonsterschinken, wie z.B. DAS TODBRINGENDE UNGEHEUER oder BEGINNING OF THE END, ist eine Riesenpackung Spaß für jeden, der eine Affinität zu radioaktiv verseuchten Großviechern hat. Dabei gelingt dem Film mit Bravour die Gratwanderung zwischen gewolltem und ungewolltem Trash, mit richtig geilen Effekten, einem enormen Tempo, viel schwarzem Humor und einem großartig aufgelegtem Ensemble. Respekt an Regisseur Ellory Elkayem, der einfach mal hier so richtig auf die Monsterkacke haut! Wer diese tolle Spinnenhatz nicht kennt, sollte sich dringlichst darauf einlassen!

 

Butter bei dem Fisch - Balthasars Meinung:

 

Großartiger Spaß in guter B-Filmmanier!
Kurzweilige und ironische Hommage an die 50er und 60er Jahre Tierhorrorfilme. Die heutigen SFX mit nostalgischem Charme alter Filme und der dazugehörigen Portion Selbstironie verwandeln dieses B-Filmchen mit A-Budget (obwohl man das nicht anmerkt) in ein kleines, feines, zitatenreiches Horrorfilmchen, irgendwo zwischen "Tremors", "Arachnophobia" und den 70er-Jahre-Katastrophenfilmen. Ohne großen Splatterfaktor, dafür aber mit der Konsequenz Leute zu ermorden, ist der Film von Schockeffekten geprägt und bietet der netten Paranoia von "Akte X" Paroli. 
Ansonsten macht der Film Spaß mit einem Quäntchen Ekel versehen - eine nette Hommage. Zudem sind die Schauspieler allesamt herrlich überdreht und bietet sogar mir Scarlett Johansson einen Lichtblick. Ein wunderbarer Trash!