WTF:

 

Die Außerirdischen sind da! Sie kommen in Menschengestalt, hellblauen Hemdchen und versuchen als erste Stadt das verschlafene neuseeländische Küstenkaff Kaihoro zu infiltrieren. Doch sie haben ihre Rechnung ohne Derek und seine Jungs gemacht, eine auf Einsätze gegen Außerirdische trainierte Spezialeinheit. Es wird blutig, irre und trashy!

 

Butter bei dem Fisch - Igors Meinung:

 

Das durchgeknallte Regiedebüt des neuseeländischen Regisseurs Peter Jackson war und ist ein Garant für einen unvergesslich lustigen und feucht-fröhlichen Trashabend der obersten Kotz-Kategorie. Die dünne Rahmenhandlung dient hierbei lediglich als Aufhänger für anarchistischen Splatter-Slapstick der geschmacklosesten Sorte - also genau das, wovor unsere Eltern uns immer gewarnt haben. 

 

Keine noch so widerwärtige Peinlichkeit wird ausgelassen. Es wird geballert, geschlitzt und gestochen, bis das Blut fontänenartig aus der Glotze spritzt. Das überspitzte Spiel von Jackson und seiner Laientruppe wirkt passend, denn der ganze Alien-Mumpitz ist derart überzeichnet, dass einem abwechselnd wohlig-übel und heiter-schwindelig wird.

 

Als Peter Jackson die Kohle ausging, griff sogar beherzt die neuseeländische Filmförderung ein, um das Projekt in trockene Tücher zu bringen. Also, entweder hatten die Verantwortlichen in diesem Gremium eine gesunde Portion Humor, oder sie wussten nicht, worauf sie sich dabei einließen...Wie auch immer, die Mühe hat sich gelohnt. "Bad taste" ist eine Liebeserklärung an das abwegige Kino, wurde zur Kultklamotte, ebnete Peter Jackson den Weg zu weiteren anerkannten Celluloid-Absurditäten und öffnete ihm schließlich die Türen nach Hollywood.