WTF:

 

Die Junggesellenabschiedstour von Rob und seiner Clique wird jäh unterbrochen, als in New York aus heiterem Himmel heraus das Chaos ausbricht. Der Grund ist so simpel wie erschreckend: Ein riesiges Monster fällt über die Stadt her und macht alles platt, was sich ihm in den Weg stellt. Gottlob hat man jedoch eine Videokamera am Start und so wird das Untergangsszenario im Found-Footage-Stil für den vermeintlich kläglichen Rest der Menschheit in High Definition festgehalten. Panik - Terror - Entsetzen! Yeah!

 

Butter bei dem Fisch - Balthasars Meinung:

 

Monstertrampel im Dokustil.

 

"Blair Witch Project" meets "Godzilla" trifft haargenau den Kern des Films. Mit ungewöhnlicher Kameraführung für solch einen Monsterstreifen sorgt der Film für willkommene Abwechslung in dem Genre.

 

Während hochbudgetierte Filme, die sich dieses Themas annehmen oder nahmen (siehe die amerikanische Version von "Godzilla") zwar nett anzusehen waren, aber keine Innovation und Spannung bieten oder boten, schafft es dieser Film (der aussieht, als ob er ohne großen Aufwand gedreht wurde - wobei natürlich eher das Gegenteil der Fall ist) eine sehr gute Atmosphäre zu schaffen und eine immense Spannung aufzubauen, die nicht mit Schockeffekten und Gore spart. 

 

Gut, natürlich ist die Story nicht neu, aber die Kunst ist es, eine alte Geschichte so neu zu erschaffen, dass sie dem Thema etwas Neues abgewinnen kann. Und das tut dieser Film. 

 

Dokumentarisch gedreht, überzeugende Darsteller, geschickt eingesetzte Effekte und aus ungewöhnlicher Perspektive erzählt. Wirklich Top!