What the fuck?

 

Familie barrett wird immer wieder unvermittelt von unheimlichen Ereignissen geplagt, die in ihrem Hause statt finden. Da wird mal die halbe Küche auf links gezogen oder Fotos verschwinden aus den Rahmen über ihrem Kamin. Einbruchsspuren sind nicht auszumachen und da sie temporär knapp bei Kasse sind, können sie sich überwachungs- und alarmanlagentechnisch nicht so recht aufpimpen, um dem ganzen Spuk auf die Schliche zu kommen. Die Situation wird immer dramatischer, bedrohlicher und es kommt zu ersten vermeintlichen Gewaltspuren an ihren Körpern.

 

Why the hell?

 

Bravissimo, kann man da nur sagen. Die spannende Mischung aus SIGNS, POLTERGEIST, PARANORMAL ACTIVITY und anderen Genreklassikern kann sich wirklich sehen lassen. Regisseur und Drehbuchautor Scott Stewart fährt hier eine beachtlich stimmige Geisterbahnfahrt auf.

 

Ähnlich wie bei James Wans INSIDIOUS zieht sich langsam aber sicher die Schlinge des Grauens immer mehr zu und mündet in einem herrlich knackigen Finale. Auch wird darauf geachtet, die Eindringlinge nicht zu früh auf den Zuschauer loszulassen und sie in ganzer Pracht zu präsentieren. 

 

An der Regie- und Kameraarbeit gibt es nichts auszusetzen. Auch wenn es zum Schluß der Alien-Invasion hin etwas "hakelig" und "wackelig" wird und mit einigen Jumpscares gearbeitet wird, so wirkt der ganze Film doch eher beunruhigend-ruhig ist hat von seiner Atmosphäre her stimmige Kompetenzen. 

 

Was man hier mit einem Budget von knapp über 3 Mio. US-Dollar hinbekommen hat, ist beachtenswert und verdient, auch aus diesem Grund, eine Aufnahme in der Kategorie der überdurchschnittlichen Genrebeiträge mit ungewöhnlich hohem Gruselfaktor. (Igor)