WTF:

Ein Atom-U-Boot wird wird von einem unbekannten Objekt angegriffen. Nach eingehender Untersuchung deutet alles auf die Anwesenheit eines Riesenkraken hin. Die Vorfälle häufen sich, Schiffe verschwinden vor der Küste Kaliforniens und zu guter letzt scheint sogar ein Angriff des Viehs auf das Festland bevorzustehen.

 

Butter bei dem Fisch - Balthasars Meinung:

 

Nostalgische "Godzilla"-Alternative.

Ray Harryhausen! Ich muss, glaube ich, nicht mehr sagen. Der Meister der SFX, der Meister der Stop-Motion, der Vater vieler Filmmonster und untrüglicher Kindheitserinnerungen, der erste echte Effektegott. Ohne ihn wäre vieles nicht geschehen. Ohne ihn wäre die (Film-)Welt ärmer gewesen. Zwar bekam er nie den Ruhm der ihm zustand, aber die Genregrößen heutiger Zeit wussten wer ihr Idol war und feiern ihn bis heute - Zu Recht!  Harryhausen schuf so viele unendlich kreative Monster und Figuren (die alten Filme mit dem Thema Antike und der griechischen Mythologie, oder Riesenechsen etc.) dass man sich nur vor ihm verneigen kann.

 

Mit diesem Film schuf Harryhausen ein weiteres Monster in Übergröße:  der Krake. Auch wenn diese nur sechs Arme hat statt acht (das sieht man allerdings nie, da es immer so gedreht wurde, dass man der Krake immer aus der Perspektive sieht, bei der man es nicht erkennen kann), so ist es doch sehr gut animiert. Mit Liebe zum Detail und „in echt“ (und kein CGI) schuf Harryhausen hier eine fast kunstvolle Figur, die den Bewohnern des Meeres und ihren Befahrern das Leben schwer macht. Die Szenen mit diesem Monster sind sehr gut gelungen. Alles was dazwischen gezeigt wird, ist eher geringfügig interessanter Natur. Zu belanglos ist die Geschichte, zu unemotional. Gut, es ist ist ein Monster-Film. Da gehören Charakterisierungen und Emotionalität nicht unbedingt zum Standardrepertoire, aber genau das fehlt hier auch ein wenig, um echte Spannung zu erzeugen.

 

Sei es drum: Es ist alles herrlich nostalgisch und vor allem die wunderbare Animation bleibt in Erinnerung.