WTF:

 

Ed Harley ist schwerstens am Sicken, denn sein Sohnemann fiel bei einem Unfall dem Tode zum Opfer. Die Schuldigen sind schnell ausgemacht: jugendliche Taugenichtse, die einfach mal so just for fun in der Gegend rumlungern und mit ihren Bikes durch die Büsche preschen. Und so beschließt Harley zwar nicht in die Selbstjustizkerbe zu hauen, aber den Strolchen mittels des heraufbeschworenen "Pumpkinhead" das Lebenslichtlein auszublasen. Kaum ist das Vieh entfesselt, schon steht fest: "Pumpkinhead" ist noch mehr am Sicken dranne, als wie Harley selber.

 

Butter bei dem Fisch - Igors Meinung:

 

Okay, okay, "Das Halloween Monster" ist keine Offenbarung, gehört aber definitiv noch in die gehobene Monster-Klasse. Das Regiedebüt von Spezialeffekte und Make-up-Design-Legende Stan Winston (Terminator, Predator, Aliens, Jurassic Park,...) hat in jedem Fall eines der schönsten Viecher am Start, die die langjährige Filmmonster-Tradition zu bieten hat.

 

Der Film basiert auf einem Gedicht des Schriftstellers Ed Justin und wurde von Winston himself und weiteren vier Drehbuchautoren zu einem soliden Skript mit unaufdringlichem moralischen Anspruch verarbeitet.

 

Der Streifen wurde im Jahr 1988 insgesamt drei mal für den SATURN-Award nominiert, die 15-köpfige Effektecrew unter Winstons Federführung gab ihr Bestes, "Das Halloween-Monster" kam gut beim Publikum an und brachte es bis Dato bereits auf insgesamt vier Teile.

 

Charakterkopf Lance Henriksen verleiht, wie nicht anders von ihm zu erwarten, dem nicht allzu brutalen Fantasy-Märchen für Erwachsene die nötige schauspielerische Klasse. Das Gesamtpaket weiß bestens zu unterhalten. Für Monstergeeks allemal ein Blick wert!