WTF:

 

Ein Landstreicher (ist  das eigentlich noch politisch korrekt ausgedrückt heutzutage?) findet einen abgestürzten Meteoriten mit einer glibbrigen leuchtenden Matsche im Innern. Neugierig stochert er darin herum, bis sich die Pampe blitzartig um seine Hand legt. In Panik rennt er auf die Landstraße und wird angefahren. Doch er hat Glück im Unglück, denn die Unfallverursacher sind so nett und liefern ihn ins Krankenhaus ein. Einer baldigen Genesung steht somit eigentlich nichts im Weg ...eigentlich!

 

Butter bei dem Fisch - Igors meinung:

 

Ja Leute, das Ding ist wahrlich ein wahrer Matschmonster-Klassiker. So eine wunderbare Hommage an die US-Monsterfilme der 50er hat man selten gesehen. Chuck Russell, der uns zuvor mit "NIGhtMARE 3" einen der besten Teile im Freddy-Franchise bescherte, ist mit dieser Art von Filmen aufgewachsen, so viel ist mal klar.

 

In Zusammenarbeit mit dem später äußerst erfolgreichen Stephen-King-Adapteur Frank Darabont wird uns hier ein herrlich glibschiges und ziemlich derbes Effektegewitter präsentiert. Die austauschbaren Schauspieler sind allesamt Kanonenfutter, der Humor ist so schwarz wie die Nacht bei Mondfinsternis auf dem Hauptfriedhof in Herne-Baukau und das gesichtslose Glibberteil herrlich übellaunig und gnadenlos - So muss es sein!

 

Für mich ist "der Blob" ein perfekt inszenierter Abgesang auf die Old-School-Trickeffekte des 20.Jahrhunderts mit handgemachten, innovativen und herrlich anzusehenden Spezialeffekten. So viel Spaß hatte ich selten bei einer Hollywood-Mainstream-monsterproduktion. Ein oft unterschätztes Kleinod!