WTF:

 

Von einer bemannten Mission auf der Venus wird ein unbekanntes Wesen auf die Erde gebracht. Dieses Vieh wächst rasend schnell und verbreitet auf Grund dieses Umstandes entsprechende Unruhe unter der Bevölkerung. Doch gelingt es den Verantwortlichen, das Wesen gefangen zu nehmen, um es zu untersuchen und es im Zoo von Rom dem geneigten Publikum zu präsentieren. Das dies nicht gut geht, steckte uns doch direkt mal in den Knochen...

 

Butter bei dem Fisch - Balthasars Meinung:

 

Gelungener 50-er Jahre Monsterfilm ohne versteckte Anspielungen ...

 

... denn diese gab es seiner Zeit ziemlich häufig, betrachtet man die damalige Kino-Dekade. Viele Monsterfilme aus dieser Ära spiegelten auf irgendeine Art Angst wieder und zwar auf politisch-gesellschaftliche Art. doch das Schöne an diesem Film ist: er macht das ganz und gar nicht! Er ist genau das, was er sein will: ein Monsterfilm, Marke Ray Harryhausen - und das macht er einfach ganz wunderbar. Betrachtet man diesen Film unter der Berücksichtigung der heutigen Tricktechnik, ist er natürlich überholt, aber er ist ehrlich. Handgemachte Effekte, ohne die es heute keine Tricktechnik gäbe.

 

Dieser Film ist tatsächlich ein wunderbares Kleinod unter den Monsterfilmen. Obwohl die Ähnlichkeit der Story mit "King Kong" frappierend ist, ist er dennoch ein ganz eigenständiger Film. In dieser Zeit machte es noch Spaß, das Publikum mit ganz einfachen Mitteln zum Schreien zu bringen. Das Ding macht sichtlich Freude, und ich bin mir ganz sicher, auch alle Beteiligten vor und hinter den Kulissen hatten selbigen. Manchmal stockt der Film zwar, aber das tut dem insgesamt kurzweiligen Unterhaltungsniveau keinen Abbruch.

 

Wer die Gelegenheit bekommt, sollte einen Blick riskieren...zum immer-wieder-gern-sehen.