WTF:

 

Im Jahr 1982 stoppt ein riesiges außerirdisches Raumschiff über Johannesburg in Südafrika. Nachdem es den Menschen über mehrere Monate nicht gelingt, Kontakt mit der Besatzung aufzunehmen, entschließen sich sie sich dazu, das schwebende Etwas zu betreten. Dort finden sie insektoide Außerirdische in einem gesundheitlich sehr schlechten Zustand vor, die im dafür entstandenen Alien-Ghetto mit dem Namen "District 9" untergebracht werden.

Doch schon bald erwacht die Profitgier der Menschen und die unterjochten Krabbelkäfer werden hinterrücks ausgebeutet, denn sie haben Waffentechnologien, die Macht und Geld einbringen.

 

Butter bei dem Fisch - Balthasars Meinung:

 

Mischung aus guter 70-er Jahre-SF und Neuinterpretation.

 

Dieser Film hat mich in jeglicher Hinsicht positiv überrascht. So muss ein guter SF-Film sein: perfekt inszeniert und mit großen kritischen Ansätzen. So sahen auch die großen Klassiker der 70-er Jahre aus (z.T. auch der frühen 80-er in diesem Genre). sie waren ihrer Zeit voraus und wurden sehr gut in Szene gesetzt. Regisseur Neill Blomkamp tat dies auch hier. Er verbindet die gesellschaftskritischen Elemente von Filmen wie "Jahr 2022", "Enemy Mine" oder der TV-Serie "V".

 

Alles Elemente, die eines verbindet: Blomkamp zeigt Missstände auf seine sehr spezielle Art und Weise auf. Dieser Film ist eine sehr gelungene Parabel und ein exzellenter SF-Actioner, wie man im Schlußkampf sehen kann (Logikfehler hin oder her – das hat jeder Film beim genaueren Betrachten). 

 

Die Effekte sind so gut gelungen, so dass man keinen Unterschied zwischen Trick und Realität erkennen kann - alles sehr in der Wirklichkeit verankert. Ein bravouröser SF-Film, der seine Fußspuren hinterlassen wird - mit Sicherheit!