WTF:

 

Baron Victor Frankenstein gelingt es mit Hilfe seines Kompagnons Paul Krempe, einen toten Hund zurück ins Leben zu holen. Während Krempe anfangs fasziniert von Frankensteins Experimenten ist, wird er spätestens dann stutzig, als der Baron seine Forschungen an menschlichen Körpern fortzuführen gedenkt. Ein Leichnam wurde schon stibitzt. Was jetzt noch fehlt ist das Gehirn eines Genies, mit dem erklärten Ziel Frankensteins, einen Übermenschen zu produzieren.

 

Butter bei dem Fisch – Igors Meinung

 

1957 war der Startschuss der langjährigen, beliebten und weltweit erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen Peter Cushing, Christopher Lee und Regisseur Terence Fisher. Das kultige Dreiergespann war von Ende der 50-er Jahre bis Mitte der 60-er Jahre der wohl größte Kassenschlager der Hammer-Schmiede.

 

Immer wieder standen sich die beiden charismatischen Schauspieler, meist als Widersacher, gegenüber, um in teils recht günstigen, aber hochwertig wirkenden Produktionen Gänsehaut zu verbreiten, wobei hier die Symbiose GUT GEGEN BÖSE wohl in erster Linie in der Konstellation DRACULA/VAN HELSING in der Popularität der Kinogänger den größten Zuspruch erhalten haben dürfte.

 

Die allererste Farbfilm-Umsetzung des Mary-Shelley-Stoffes besticht durch einen hervorragenden Gothic-Look und überzeugenden Darstellern. Aufgrund des immensen Erfolgs des edlen Schauerstückes beschlossen die Verantwortlichen bei HAMMER, weitere alte UNIVERSAL-Figuren zu rebooten, wobei man speziell hier darauf achten musste, die Copyright-Rechtslage bezüglich der Schwarz/Weiß-Klassiker in so fern zu schützen, als dass man sich so weit wie möglich von dessen Stil zu distanzieren hatte.

 

„Frankensteins Fluch“ gehört bis heute zu den besten Interpretationen der Thematik und kann deshalb an dieser Stelle nur wärmstens empfohlen werden.