WTF:

 

Die Brüder Richard und Seth Gecko sind nach einem verkackten Bankraub, bei dem sie mehrere Menschen erschossen haben, auf der Flucht nach Mexiko. Im Schlepptau: mehrere Geiseln. Unterwegs wollen die beiden Gewaltverbrecher einen Deal abwickeln und kommen zu diesem Zweck in der Stripbar "Titty Twister" unter. Von da an kippt nicht nur die Stimmung, sondern der ganze Handlungsverlauf.

 

Butter bei dem Fisch - Balthasars Meinung:

 

Geil! So, ich muss mich nicht outen, aber ich tue es doch: Ich liebe solche Filme, die einfach nur Spaß machen und quasi zwei Filme in einem sind. Ein Film, geschaffen von zwei Filmfreaks für Filmfreaks, die dem Genre echt was abgewinnen können. Sie verstehen ihr Werk und schufen somit eine grandiose Hommage an die großen Horrorfilme der jüngeren Geschichte.

 

Und wenn man diesen Film damals im Kino gesehen hat, in der Spätvorstellung um 23 Uhr, zwei Reihen vor dir Rocker und zwei Reihen hinter dir andere Rocker, die sich gegenseitig bepöbeln und über deinen Kopf Popcorn und anderes Zeug schmeissen, diese aber während und nach den Film miteinander granatenstark abgefeiert haben, dann kann das nie im Leben ein schlechter Film gewesen sein.

Gedreht im modernen Westerngewand entstand ein Vampirfilm der einerseits die alten Traditionen beibehält, andererseits sie aber auch so sehr überdehnt,  dass  sie schon fast wie eine Parodie wirken. Die erste Hälfte des Films hätte auch ruhig so weitergehen können, aber der zweite Teil ist ebenfalls grandios. 

Zudem hat Clooney das wohl geilste Tattoo was ich bisher im Film gesehen habe.

 

Der persönliche Höhepunkt war allerdings zwei Wochen später. Meine Kumpels und ich gingen in einen „Zappelschuppen“ (eine kleine dunkle Spelunke mit massig Tequilavorräten) um sich live "Tito & Tarantula" anzuhören. Da ging doch während des Konzerts ein kleines Männlein mit einer Kamera durch die Menge und filmte das Publikum (zwecks Tourdoku der Band). Und wer war das? Genau Robert Rodriguez. Mann, hab ich gefeiert!