WTF:

 

Nachdem Godzi mal wieder durch Tokio getrampelt ist und durch eine Schneise der Verwüstung in einem Vulkankrater entschwand, werden während der Beseitigung der Trümmer genetische Überbleibsel der Riesenechse entdeckt. Um diese wissenschaftlich wertvollen Fundstücke entbrennt ein internationaler Konflikt, in Zuge dessen es zur Entstehung eines neuen Monsters kommt, der gegen unseren reaktivierten und resozialisierten Lieblingszerstörer antreten muss. Wieder einmal liegt das Schicksal der Menschheit in Godzis Händen.

 

Butter bei dem Fisch - Balthasars Meinung:

 

Godzilla - Böser denn je!

War er in den 60-er und 70-er Jahren noch recht niedlich anzuschauen und lieb, so ist er hier das Gegenteil. Nicht nur, dass er finster dreinblickt, nein, er verhält sich auch so. Das Getrampel und Beschieße von Godzilla kommt natürlich auch vor, aber die Highlights sind die beiden Kämpfe mit Biollante (nicht zu verwechseln mit Biolade!), einem Genprodukt. So splattrig ging es selten zu bei Godzi: da wird brutal seine Hand durchbohrt, seine Schulter zerstört, es fließt Godzillablut!

 

Dies ist der zweite Film der Heisei-Ära und der 17. mit Godzilla im Generellen.

Dieser Horrortouch tut dem angestaubten Genre sehr gut, denn Regisseur Kazuki Omori entpuppt sich als gewiefter Optimierer, wenn es um bildliche Kompositionen geht. Seine Bilder sind zugleich düster und schön und geben den Film einen gewissen Flair, ohne natürlich die Moral nicht zu vergessen: Lasst das Genen. Es ist nicht des Menschen Aufgabe, die Natur zu verändern.