WTF:

 

Die einstige Waffenruhe zwischen der Menschheit und den Fabelwesen findet ein jähes Ende, als die schlafende "goldene Armee" von dem freakigen Unsympathen Prinz Nuada zu neuem Leben erweckt wird. Who you gonna call? Richtig! Unseren gehörnten roten Frotzelkönig Hellboy. Zusammen mit seinen "merkwürdigen" Freunden kämpft er auf der Seite der Menschen und stellt sich dem fiesen Pack. Darauf eine fette Havanna!

 

Butter bei dem Fisch - Balthasars Meinung:

 

Ich revidiere meine Meinung!

 

Vor geraumer Zeit erblickte ich dieses monströse Spektakel und war nicht sehr angetan. Bei neuerlicher Sichtung und in aller Ruhe stelle ich fest: der Film rockt! Gut, wie immer bei Fortsetzungen muss sich auch dieser zweite Teil an dem Ersten messen lassen. Während ich den ersten Teil sehr gelungen finde und der erste Film das "Superheldenimage" wunderbar persifliert, ist dieser Teil ein Sammelsurium skurriler Einfälle und fantastischer Bilder (allein die Szenen auf den Trollmarkt ist herausragend, dafür auch zurecht die Oscarnominerung für das Beste Make-Up).

 

Reicht das aus um einen Film zu tragen? Verdammt ja! Er macht höllisch viel Spaß. Del Toro ist wahrscheinlich einer der letzen wirklich kreativ-fantastsichen Köpfe im Filmbusiness. Seine Welten sind wunderbare Allegorien auf das menschliche Verhalten. Im Grunde geht es bei den "Hellboy"-Filmen ja um die Ausgrenzung nicht Angepasster und die Liebkosung der Außenseiter. Das dreht del Toro: Außenseiterfilme. Die ganze Zeit bereits. Und das verpackt im Fantasyjackett. Muss man mal drauf achten: Seine Vorliebe gilt den "Anderen", den Rebellen, den Outsidern, die menschlicher sind als die Menschen.

 

Del Toro dreht humane Botschaftsfilme ohne humanrelevante Wesen zu zeigen. Danke dafür, Guillermo!