WTF:

 

Nachdem sie auf ihrer Reise zu einem auswärtigen Footballspiel von einem Fremden Psychopathen belästigt werden, der Ihnen nach einer Zeltnacht auch noch den Keilriemen ihrer Karre zerbröselt, ist für eine illustre Collegeclique der Apfel erst einmal geschält und sie sitzen in der Hillbilly-Pampa fest. Während sich zwei der fummelfreudigen Teenies auf den Weg machen um ein Ersatzteil zu besorgen, bleiben die Anderen vor Ort, um auf ihre Klamotten aufzupassen. Und was passiert in Horrorfilmen, wenn man sich aufteilt? Richtig! Der Spaß kann beginnen...

 

Butter bei dem Fisch - Igors Meinung:

 

So, jetzt will ich hier mal eine Lanze brechen. Warum dieser Film 2005 die goldene Himbeere erhielt, ist mir wahrlich schleierhaft. Er ist definitiv weit über dem Slashereinheitsbrei anzusiedeln. Teenie-College-Klischees werden hier natürlich ordentlich bedient, das ist keine Frage. Doch der Spannungsaufbau ist erste Sahne. Im ersten Akt teilen wir die Ungewissheit mit den Protagonisten, im zweiten Akt wird es richtig unheimlich und im dritten Akt kippt der Streifen dann in einen Slasher-Terrorfilm, wie er im Buche steht.

 

Das wirklich grandiose Setting ist hierbei das Sahnehäubchen. Das Finale extrem gut gemacht. Und über Paris Hilton braucht sich hier doch bitteschön auch niemand mokieren - sie spielt ein Opfer, mehr macht sie nicht. Dies ist doch sowohl für Fans, als auch für Hilton-Hater ein relevanter Grund, sich diesen Schauer-Schinken erst recht reinzutun.

 

Wie gesagt: ich verstehe die negativen Kritiken und die Argumente nicht, die gegen diesen Film sprechen. Gruselig - spannend - bizarr und blutig geht es hier zu. Und einen deformierten Irren gibt es obendrein. Astreine Genreware!