WTF:

 

Eine Gruppe Jugendlicher verbringt ein paar Tage in einer abgelegenden Waldhütte. Natürlich wird klischeemäßig gekifft, gesoffen und gevögelt, dass sich die morschen Balken biegen. So weit, so bekannt. Es dauert jedoch nicht lange, bis der geneigte Horrorfilmfan merkt, dass man hier allem anschein nach nicht nach Standartdrehbuch vorgeht, denn die Ereignisse kippen ins merkwürdig Absurde, wie man es so noch nicht gesehen hat. Was zur Hölle geht in dieser Hütte vor sich?

 

Butter bei dem Fisch - Igors Meinung:

 

Es ist ehrlich gesagt ziemlich schwierig über diesen Film zu lamentieren, ohne etwas von seinem ungewöhnlichen Handlungsgerüst zu verraten. Nur so viel sei gesagt: "Cabin in the Woods" ist eine herrlich absurde Demontage der gängigen Horrorfilmklischees, die in den letzten Jahren und vorrangig im Slasherbereich bedient wurden. Das Genre wird von Drehbuchautor Joss Whedon von Innen nach Außen gekehrt, auf den Kopf gestellt und dann zu einem ungewöhnlichen Puzzle wieder neu zusammengefügt. Hierbei wird der Zuschauer derbe gefordert, allerdings im positiven Sinne. Man kann sich einen Spaß daraus machen, was wohl als nächstes passiert oder auch nicht. Oft wird man daneben liegen. Eine reizvolle Art, einen sehr interessanten und inhaltlich genialen Monsterabend zu verbringen. Die Masken sind Top, Die CGI geht weitestgehend voll in Ordnung. Ein Film mit Kultpotenzial - ansehen unbedingt erforderlich.