WTF:

 

Sechs befreundete Frauen begeben sich gemeinsam zu einer Höhlenexpedition in die amerikanischen Appalachen. Der anfänglich spaßig anmutende Trip wir zunehmends zu einem klaustrophobischen Höllentrip, denn nicht nur wird die Luft immer dünner, die Gänge immer schmaler und die Stimmung immer mieser - auch sehen sich die Mädels plötzlich unheimlichen Geschöpfen gegenüber, die ihnen nach dem Leben trachten. Gibt es einen Ausweg für die Truppe?

 

Butter bei dem Fisch - Balthasars meinung:

 

Erstaunlich unkonventionell.

 

Das muss man Regisseur Neil Marshall lassen, er hat dem damals stagnierenden Horrorgenre eine wahre Perle beschert, der nicht nur zu schocken weiß, sondern auch enorm spannend ist. Klar setzt Marshall auch auf Schockeffekte (die gehören einfach dazu, man muss sie nur genau platzieren), aber vor allem auf eine subtile, klaustrophobische Spannung, die ihres gleichen sucht. 

 

Die Grundstory ist im Prinzip nichts neues, aber die Umsetzung ist wirklich sehr gut gelungen. Irgendwo zwischen Gothichorror, Splatterfilm und Drama. Denn im Grunde genommen kommt die Spannung aus den Hintergrundgeschichten der Damen, die in die Höhle steigen. Und das macht den Film so wohltuend anders, als andere neuere Horrorfilme; die Charaktere sind plausibel und die Schauspielerinnen bringen dieses Spannungsfeld sehr gut rüber.

 

Marshall kennt das Genre. Das merkt man ihm an. Und der Film ist einfach nur extrem gut.