WTF: 

 

Die nette Muster-Familie Carter reist mit ihrem Wohnwagen durch die USA - das Ziel Kalifornien vor Augen. Als sie an einer Tankstelle fernab jeglicher Zivilisation ihre Karre volltanken, empfiehlt ihnen der freundliche Mitarbeiter eine Abkürzung, um Zeit zu sparen. Diese führt geradewegs in ein atomarverseuchtes Wüstengebiet mit einer Schar stinksaurer Mutanten, die mit Vorliebe Fremdlinge auseinaderpflücken.

 

Butter bei dem Fisch - Balthasars Meinung:

 

Kein Meilenstein, aber... 

 

...ein durchaus besseres Remake als diese unsäglichen Michael-Bay-Remakes a la "TCM" oder "Freitag,der 13". Regisseur Alexandre Aja gelang hier etwas, was sich jeder Regisseur vornehmen sollte, der Remakes inszeniert: er schuf z.T. eine neue Sicht der Dinge, denn der Teil in diesem Film, der in dem Dorf der Mutanten spielt, kam ja im Original überhaupt nicht vor.

 

Somit hatte Aja hier genug Stoff um seine eigenen Visionen zu erfüllen...Und das tat er auch, Aber er vernachlässigte dabei nicht das Original. Zwar hat er formal gesehen einiges an Härte draufgelegt (leider zieht das beim heutigen Publikum kaum noch, da sie nur so auf Blut und Orgien getrimmt wurden, dass Manche den guten, subtilen Horror nicht mehr erkennen), er vergisst aber nie die Anleihen an das Grobe des Originals. Die Bildkomposition ist zum Teil gleich, aber das Böse ist umso pervertierter ins Bild gesetzt.

 

Aja schafft somit den Sprung zwischen Antike und Moderne (alleine schon bei der Musik). Durchaus gelungen - auf jeden Fall besser als sein Erstling "High Tension". Hier wird der Begriff "Terror" neu definiert.