WTF:

 

Irgendwann, Irgendwo, inmitten einer postapokalyptischen Umgebung voller Dreck, Ruinen und gähnender Leere, entdecken wir ein ein kleines, puppenartiges Wesen, welches auf seinem Rücken die Nummer 9 trägt. Doch siehe da: Nummer 9 begegnet alsbald der Nummer 8 und noch anderen seiner Art. Sie beschließen, sich zusammenzutun, um Gemeinsam in dieser bizarren Welt zu überleben, in der angriffslustige Maschinenwesen zu herrschen scheinen.

 

Butter bei dem Fisch - Balthasars Meinung:

 

Erwachsener Animationsfilm.

Erstaunlich, was man beim Animationsfilm alles rausholen kann. Nicht nur visuell. Da ist dieser Film eh eine wahre Offenbarung. Solche Bilder hat man selten gesehen. Eine Mischung aus braun-grobkörnigen Dark-Future-Ambiente und apokalyptischer Szenerie, die den Menschen als nur teils verlorenen Wesen sieht (Näheres sei hier nicht verraten). Es gibt sie noch: die Hoffnung auf ein besseres Leben. Nur in welcher Form?

 

Wo wir beim Inhalt angekommen sind. Auch hier bietet Regisseur Shane Acker eine wunderbare Allegorie auf das menschliche Verhalten. Kindisch ist der Film eher nicht, denn welcher Film zeigt schon tote Babys und Leichen? Ein durchaus düsterer Animationsfilm, nicht geeignet für Kinder, zumindest nicht ganz junge, der visuell beeindruckend ist und viel zu sagen hat. Lohnt auf jeden Fall!