WTF:

 

Der von der Nachbarschaft dahinhingemeuchelte Serienmörder Freddy Krueger hat seinen ganz besonderen Weg der Rache gefunden. Vom Jenseits aus ist er dazu in der Lage, sich in die Träume der Elm Street Kinder zu manövrieren und ihnen im Schlaf nach dem Leben zu trachten. Schläfst du ein, bist du tot. 

 

Butter bei dem Fisch - Igors Meinung:

 

Die simpelsten Ideen sind oft die Besten. Und so gelang es Wes Craven mit dem Schlapphutkiller Freddy eine Kultfigur im Horrorgenre zu manifestieren, die über viele Jahre hinweg für Alpträume beim Publikum sorgen sollte. 

 

Aufgrund des Storyfundamentes war man genialerweise dazu in der Lage, in den bizarren Traumwelten des Herrn K. nicht nur fantasievolle Settings zu entwerfen, sondern auch abgedrehte und surreale Todesarten auf die Leinwand  zu bringen und somit auf einen Fundus unerschöpflicher und grauenerregender Ideen zuzugreifen. 

 

Ganze 10 Jahre lang, von 1984-1994, mordete der Klingen-Fred erfolgreich in den Kinos und feierte  weltweit Erfolge. Eine neue Horror-Stilikone war geboren. es war die Dekade des Freddy Krueger! Und es war die große Zeit von Robert Englund, denn hier fand er die Rolle seines Lebens. 

 

Ich gebe zu, die Entwicklung der gruseligen Hauptfigur bereitete mir zusehends Bauchschmerzen, denn spätestens im 4.Teil der Reihe war Freddy von einem hässlichen, unheimlichen und wortkargen Monster zu einem schmissigen Sprücheklopfer mutiert. doch blickt man auf die gesamte Ära von "Nightmare" zurück, so kann ich ruhigen Gewissens das Fazit ziehen, dass Cravens Pizzaface eine der wunderbarsten Figuren in einer der absolut besten Monster-Reihen überhaupt war und noch immer ist.

 

1994 fand der Spuk dann ein nicht uninteressantes und relativ würdiges Ende, bei dem der Plot dann in absurde Gefilde abdriftete, die Schauspieler sich selbst spielten, um im "realen Leben" von Freddy heimgesucht zu werden. 

 

Auch das seiner Zeit von allen Krueger-Geeks sehnlichst erwartete Zusammentreffen mit Jason Voorhees hat durchaus Spaß gemacht, wenn man das ganze als das annimmt, als was es gedacht war: augenzwinkerndes Spaßkino für die Generation "Lucky Strike".

 

Über das Remake von 2010 kann ich nicht urteilen, da ich es, wo es nur möglich ist, vermeide, mit Michael-Bay-Produktionen in Berührung zu kommen...

 

Mehr Infos findet ihr hier in unserem Interview mit zwei der Hauptdarstellerinnen aus dem Nightmare-Franchise: Lisa Wilcox und Jennifer Rubin.