WTF:

 

Aufgrund kreativer Differenzen der beiden Wachsfigurenkabinett-Geschäftspartner Jarrod und Burke kommt es zu einem erbitterten Streit. Burke beschließt daraufhin, die Versicherung zu prellen und die ganze Chose niederzubrennen.

 

Jarrod überlebt den Anschlag nur knapp, entstellt durch furchtbare Verbrennungen. Scheinbar dem Wahnsinn verfallen und von Irsinn getrieben, erweckt Jarrod das Museum auf furchterregende Weise wieder zum Leben.

 

Butter bei dem Fisch - Igors Meinung:

 

Ein Remake muss nicht schlecht sein. Es kann inhaltlich und inszenatorisch den alten Stoff verfeinern. So geschehen auch hier. Die Neuinterpretation des Horror-Klassikers aus den 30-er Jahren festigte nicht nur den Ruf des großartigen Vincent Price als Ikone des Genres, er ist auch gespickt mit hervorragenden Make-Up-Arbeiten, technisch innovativ und geradezu ein augenschmeichelndes Art-Deko-Fest.

 

Wie man allgemein hin liest, war der erste große 3-d-"Blockbuster" mit Stereoton seiner Zeit ein riesen Hype. Gigantomanische Werbetafeln prangten über den Kinodächern, die Foyers der Lichtspielhäuser wurden zu 3-D-Panoptikums mit "Gucklöchern" umfunktioniert und erregten so die Aufmerksamkeit des geneigten Publikums.

 

Bis heute geht von dem herrlich altmodischen Grusler eine unnachahmlich-faszinierende Atmosphäre aus. Ein großer Klassiker mit einem Price in Bestform, der als unheimlicher Schrecken durch die Nacht schleicht. Ein Muss - nicht nur für Price-Fans!