WTF:

 

Die Großmächte haben sich endgültig selbst zerstört und der Biologe Robert Neville scheint der einzig überlebende des 3.Weltkrieges zu sein. Einsam und verlassen streift er durch das menschenleere Los Angeles. Alles um ihn herum ist trost- und hoffnungslos. Doch schon nach kurzer Zeit wird er immer wieder von Mutanten angegriffen, die ihm nach dem Leben trachten. Nevilles Pessimismus weicht der Angst und dem Kampf um das nackte Überleben.

 

Butter bei dem Fisch – Balthasars Meinung:

 

 Düster und erschreckend!

 

Ein weiterer düsterer SF-Film mit Charlton Heston (auch wenn man seine politische Gesinnung nicht mochte, bestimmte Filme waren einfach gut mit ihm. Gary Oldman ist auch überzeugter Republikaner...sagt auch keiner was gegen). Ganz auf ihn zugeschnitten spielt der Film in einer nicht allzu nahen Zukunft und bildet einen wunderbaren Kontrast zu den "guten" SF-Filmen wie sie zu dieser Zeit entstanden.


Die Story ist eine Dystopie wie sie im wahrsten Sinne "im Buche steht" und verfügt über einen Realismus, den man heutzutage vermisst, aber manchmal dann doch findet. Der letzte Mensch auf Erden kämpft nicht nur gegen seine Feinde, sondern auch gegen sich selbst und sinniert eher lakonisch und deprimiert über das Leben, bis er auf die andere Seite stößt (mehr soll nicht verraten werden). 


Der SF-Film, der außer der Maske auch hier fast ohne SFX auskommt, so düster er auch sein mag, gibt zum Schluss Hoffnung in einer Zeit, in der es scheinbar keine Hoffnung gibt. Der Film, der die Angst der damaligen Welt vorwegnimmt, ist ein exemplarisches Beispiel eines Dark-Future-Films mit guten Darstellern und einer intelligenten Geschichte mit zahlreichen Wendungen.