WTF:

 

Hohepriester Imhotep hat eine heimliche Beziehung zu der Schickse des Pharao. Das bleibt nicht lange unentdeckt und endet tragisch für die beiden, in dem sie auf grausame und tragische Weise den Tod finden. Doch auch nach dem er in das Land des Regenbogens eingekehrt ist, findet Imhotep keine Ruhe. Er und seine Geisterarmee erwachen wieder zum Leben, um auch die einst verblichene Geliebte zurück ins Land der Lebenden zu holen. Unfreiwillig mittendrin, statt nur dabei: Abenteurer Rick und eine illustre Bande von Archäologen.

 

Butter bei dem Fisch - Balthasars Meinung:

 

Herzhaft schöner A-Budget-Film mit B-Film-Drehbuch.

 

Der Film will nur eins erreichen: Spaß und Unterhaltung. Das Remake des Boris Karloff-Klassikers ist ein höllisch guter Abenteuerfilm und kein Horrorfilm, obwohl Ansätze wohligen Gruselns vorhanden sind. Diese jedoch setzt Regisseur Stephen Sommers so geschickt und spannend um, dass man auch den ironischen Humor nicht verpasst. Der Film ist ohne Frage auf ein jugendliches Publikum zugeschnitten. Ein Remake, welches sich zu stark am Original orientiert, hat keine Chance. Aber die Rechnung geht auf; der Erfolg gibt ihnen Recht.

 

Der Film ist gewollt ungewollt lustig. Gut platzierte Gags wechseln sich mit abenteuerlicher Grusel-Action ab. Die SFX sind grandios und fügen sich nahtlos in die Story ein, d.h. sie dominieren hier nicht, sondern dienen der Handlung.


Die vielen Logikfehler übersieht man gerne und hat irgendwann sogar Spaß daran, sie zu suchen. Absolute Sympathieträger des Films sind die Akteure: John Hannah oder Arnold Vosloo sind wunderbar. Die Musik vom Altmeister Jerry Goldsmith ist ein Garant für ein orientalisch-klingendes Abenteuer. 

 

Ein lustiges Abenteuer-Kleinod - und die erste Fortsetzung war auch nicht schlecht.