WTF:

 

Sgt. Cameron wird Ende der 50-er Jahre Zeuge des grausamen Mordes eines entflohenden Irren an einer schnuckeligen Teenagerin, während der Freund der netten Krabbe zeitgleich in der Nähe des Tatortes von einem schneckanähnlichen Parasiten befallen wird und ebenfalls ums Leben kommt. 27 Jahre später kommt es auf dem Campusgelände in der Nähe dieser tragischen Ereignisse zu allerlei Merkwürdigkeiten, bei denen Leichen verschwinden oder vermeintlich quicklebendig durch die Gegend wanken. Cameron bekommt wieder alle Hände voll zu tun. Nach und nach scheint sich ein bizarrer Zusammenhang zwischen den heutigen und den früheren Ereignissen herauszukristallisieren.

 

Butter bei dem Fisch - Igors Meinung:

 

Der eindeutige Höhepunkt in der Karriere des Regisseurs Fred Dekker ("ROBOCOP 3") manifestiert sich hier in einer hemmungslosen Parodie auf die alten US-Monster- und Sci-Fi-Klassiker der 50-er und 60-er Jahre. Den Kultmimen Tom Atkins sehe ich persönlich hier als knarzigen Cop mit Hang zu depressiven Schüben gar in der Rolle seines Lebens.

 

Die handgemachten Effekte des feinen Low-Budget-Bonbons sind von hoher Qualität, die gesamte Machart weiß zu gefallen. Sogar die gags sind stimmig und passen in das Collegeflair der Haupthandlung. 

 

Schöner Gag am Rande: die hauptprotagonisten tragen alle namen berühmter horrorregisseure, wie z.b. cronenberg, romero oder hooper.

 

Die Creeps (augenscheinlich an David Cronenbergs "Parasiten-Mörder" angelehnt und später von James Gunn in "Slither" noch einmal aufgegriffen) gehören mit ihrer glibschigen Konsistenz zu den nachhaltig schmierigsten Monsterlingen der B-Film-Geschichte.

 

Rundum gelungen und zum immer-wieder-gern-sehen.