WTF:

 

Die junge Virginia trennt sich nach einem Streit auf einer Reise durch die portugiesische „Walachei“ von ihrer Kleingruppe und verirrt sich in eine alte Klosterruine, die ein grausiges Geheimnis birgt. Die Mitglieder eines alten, okkulten Zirkels, die einst dort Jungfrauen opferten und für ihre Missetaten grausam Augenlicht, Leib und Leben verloren, steigen aus ihren Gräbern, um wieder einmal Jagd auf Mini-Mädchen zu machen. Da kommt ihnen „Virginia“ –lol- gerade recht…

 

Butterbei dem Fisch – Igors Meinung:

 

Sagen wir es frei heraus: so manch Einer mag höchstwahrscheinlich mit dem, von Romeros Untoten-Geniestreich Ende der 60-er Jahre deutlich inspiriertem Werk rund um die schleichenden Knochenmänner, nichts anfangen. Action, schnelle Schnitte, oder gar explizit-übertriebene Splatter-Einlagen sucht man hier vergeblich.

 

Und gerade DAS macht den Charme von Amando de Ossorios Spuk-Schinken aus. Unheimliche Geräusche, unheilvolle Kameraeinstellungen, stilvolle Settings und gänsehautverursachende Szenarien, die zum Teil gar in Zeitlupe in Szene gesetzt worden sind,  lassen das Herz eines jeden Euro-Horrorfans höher schlagen.

 

Die Angriffe der mürrischen Templer auf die vermeintlichen Opfer mögen, obgleich ihrer behäbigen Bewegungen, vielleicht auf den trash-unaffinen Zuschauer ziemlich lächerlich wirken; ich aber fahre voll auf diesen Stil ab – kein Wunder, bin ich doch leidenschaftlicher Anhänger der „Schlurf-Zombie-Variante“.

 

 

"Die Nacht der reitenden Leichen" ist Gruseliger, klassischer und ästhetischer Kult aus den Glanzzeiten des europäischen Genrekinos. Insgesamt vier mal zwischen 1972 und 1975 beglückten uns die blinden Burschen mit den grauen Kutten. Guckbar sind sie allesamt, der erste Teil jedoch bekommt von mir den „Ritterschlag der Ordensbruderschaft“.