WTF:

 

Call-Center-Mitarbeiter Cooper gerät unversehens in einen Alptraum, als er nach einem schrillen Geräusch im Büro aus der Ohnmacht erwacht und sich in einem Kokon wiederfindet. Er befreit sich & einige Arbeitskollegen und schon bald steht fest: die Stadt scheint am Abgrund zu stehen. Überall Käfer, fliegende Insekten und Hybrid-Monster, die die Nachzucht der widerlichen Brut zu bewachen scheinen. Was geht hier vor? steht das ende kurz bevor? Die Gruppe macht sich auf den Weg, um die Wahrheit zu erkunden.

 

Butter bei dem Fisch - Igors Meinung:

 

Einige Jahre bevor er mit "Night of the living Deb" eine von Publikum und Kritikern gleichermaßen gefeierte spritzig-charmante Zombiekomödie schuf, ließ US-Regisseur Kyle Rankin diese Monsterkäfer auf das Publikum los. Als klare Reminiszenz auf die atomarverseuchten Riesenviecher der 50-er-Jahre-Midnight-Movies, wird hier ordentlich auf die Tube gedrückt.

 

Parallelen zu "Arac Attack" und der später entstandenen King-Adaption "Der Nebel" sind zu erkennen, wobei hier ganz klar der Spaßfaktor überwiegt. Rankin gelingt es mit sympathischen Darstellern, kruden Ideen, einer apokalyptischen Stimmung und -trotz seines geringen Budgets- überzeugenden Tricks, eine durchweg gelungene Monstergranate zu zünden. 

 

Im Gegensatz zu den meist lustlos heruntergekurbelt wirkenden Ergüssen, die beispielsweise mal eben irgendwo auf dem "Syfy"-Kanal verrecken und bei denen es augenscheinlich nur darum geht, Sendezeit zu füllen und Paychecks abzugreifen, merkt man hier der ganzen Truppe den Spaß an der Sache sichtlich an. Das schöne: Rankin nimmt einerseits das Genre an sich ernst, schlägt sogar hin und wieder nachdenkliche Töne an, und wälzt sich andererseits nicht in Albernheiten und verkrampften Gags a la "Sharknado" und Co. Er findet wieder einmal eine gute Mischung aus Huldigung und Unterhaltung & schlägt somit gekonnt einen Haken hin zu einem Film, der richtig Bock macht - und sowas finde ich klasse!

 

Für einen guten Monsterabend ist gesorgt - eine klare Empfehlung!