WTF:

 

Der von den Prophezeiungen des Zeus beeinflusste Pelias nimmt gewaltsam den Thron von König Aristo in Beschlag. Jason, der Neffe des ermordeten Königs, macht sich auf, um das "Goldene Vlies" zu suchen, welches seine Herrschaft über das Reich sichern soll. Mit seinen Getreuen, nach der Bezeichnung von Jasons Schiff  "Die Argonauten" genannt, geht es auf in eine abenteuerliche Fahrt voller mystischer Monster und zorniger Götter. 

 

Butter bei dem Fisch - Igors Meinung:

 

Es gibt zahlreiche filmische Höhepunkte nach alten Geschichten, Sagen und Mythologien, doch keine davon blieb bei mir so verankert, wie Don Chaffeys wundersame Erzählung rund um Jason und seine Begleiter. Man kann hier für mich persönlich sogar von einem prägsamen Kinoerlebnis sprechen, welches sich, natürlich standesgemäß im ortseigenen Dorfkino "DELI", irgendwann Ende der 70-er Jahre in einer meiner zahlreichen Jugendvorstellung-Besuche zugetragen haben muss. Witzigerweise bin ich, wie man so hört, in meinem weiteren Umfeld nicht der Einzige, der sich von dem großartigen Fantasyschinken beeinflusst fühlte.

 

Kinomagie in Reinform wird hier geboten. Der legendäre Stop-Motion-Meister Ray Harryhausen liefert hier eine seiner schönsten Arbeiten ab. Alleine die weltberühmte Skelett-Sequenz, die auf der Leinwand im fertigen Film nur für wenige Minuten zu sehen ist, hatte eine Produktionsdauer von vier Monaten.

 

"Jason und die Argonauten" ist phantasievolles, buntes, temporeiches, herrlich altmodisch erzähltes und getrickstes Film-Kulturgut und zählt bei Fans und Kritikern gleichermaßen zu den allerbesten Monsterfilmen, die je das Licht der Welt erblickten. Ein zeitloser, riesiger und phänomenaler Spaß für die ganze Familie. Wenn etwas die Bezeichnung "Kult" verdient hat, dann die wundervollen Projekte von Harryhausen - und "Jason" ist ganz weit vorne mit dabei! Wer ihn nicht kennt, hat nicht nur ein Stück Filmgeschichte verpennt, sondern auch einen der schönsten und zauberhaftesten Sonntagnachmittage auf der Couch!