WTF:

Auf Kuba bricht eine Seuche aus, die die Menschen in meuchelnde Zombies verwandelt. Wenn man dem kubanischen Staatsfernsehen glauben schenken darf, ist die ganze todbringende Chose natürlich von Seiten der USA initiiert worden. Um aus der Katastrophe Profit zu schlagen, bieten sich die Kleinganoven Juan und Lázaro als Zombiekiller an. Schon bald merken sie jedoch, dass sich die Beiden schwer überschätzt haben. 

 

Butter bei dem Fisch - Balthasars Meinung:

 

Hervorragender Funhorror!

Selten wurde politisch-versteckte Satire auf so kongeniale Weise umgesetzt. Brugues schaffte es, das System in dem er lebt zugleich hochzupreisen (so wie es der Hauptdarsteller sagt und zeigt), als auch zu kritisieren. Was an mehreren Stellen deutlich wird: Die Zombies in diesem Film ähneln im Grunde der Bevölkerung Kubas. Und die sozialen Missstände werden hier auch nicht vergessen. Das zeigt vor allem die "Geschäftsidee" der beiden grandios aufspielenden Hauptdarsteller. Der Kapitalismus bringt einen dazu die eigenen Verwandten umzubringen, um Geld zu machen. So hat man den Kapitalismus auch noch nicht betrachtet, zumindest nicht in dieser Form.

 

Neben dieser politischen Dimension bietet der Film eine Unmenge an Zitaten und skurrilen Ideen, die alle aufzuzählen hier zulange dauern würde. Ebenso bricht Brugues mit bestimmten Konventionen des Filmes, so z.B. die Dachszenen mit der offenen Hose. Zwar sieht man an einigen Stellen das geringe Budget, aber das macht gar nichts.