WTF:

 

Die letzten Überlebenden der Zombie-Apokalypse leben in einer abgeriegelten Stadt. Innerhalb dieser Grenzen hat sich eine gesellschaftliche Kluft zwischen Arm und reich gebildet. Während die Reichen in einem luxuriösen Hochhaus wohnen, hausen die Armen in ghettoähnlichen Zuständen. Bewaffnet und in kleinen Trupps versuchen sie immer wieder ausserhalb der Mauern Lohnenswertes zu ergattern, um ihr Überleben zu sichern. Doch das korrumpierte System scheint langsam aber sicher zu zerfallen. 

 

 

Butter bei dem Fisch - Balthasars Meinung:

 

Nicht so groß wie seine Vorgänger, aber ein würdiger Nachfolger.

 

Auch wenn das Budget immens gestiegen ist (und somit nicht nur von den Effekten her geprotzt werden kann, sondern auch sämtliche Aufnahmen aufwendiger gestaltet wirken als seine Vorgänger), so kann man doch feststellen, dass Romero nichts von seiner faszinierenden Kraft der Inszenierung verloren hat.

 

Romero schafft es nicht nur, eine symbolträchtige Schreckensvision des Untergangs zu zeigen, sondern er ist DER (!) Regisseur für das von ihm erweiterte Genre "Zombiefilm" schlechthin.

 

Man möchte ihn nun nicht in den Status einer Legende erheben, aber was er für den Horrorfilm getan hat, ist wahrlich einmalig. Konsequent verfolgt er eine stetige Weiterentwicklung seiner Kreaturen. Es fing schon in "Day of the dead" an und wird hier fortgesetzt: die Zombies lernen - und das gefährlich schnell. 

 

Romero bietet eine desaströse Zeichnung der Gesellschaft, die er als Abziehbild einer schlechten Zivilisation sieht...Davon abgesehen ist der Film eine wunderbare Goreschlacht.