What the Fuck:

 

Madison schleppt seit Kindertagen einen imaginären Freund mit sich rum, der allem Anschein nach mordsmäßig mies gelaunt ist, denn der hässliche Otto mit der Schmierfrisur meuchelt sich fröhlich durch die Stadt, während die geplagte Madison diese Sauereien aus Blut und Gedärm live in ihren Visionen miterleben muss. Was treibt die Bestie zu solchen Missetaten? Wo kommt er weg? Was hat er vor? Und wann kauft der Unhold sich endlich ne Pulle Schauma?

 

Why the Hell:

 

James Wan (AQUAMAN, uvm.) hat wieder zugeschlagen und eines kann ich getrost vorweg nehmen: wer hier ein CONJURING-Rip-Off oder den 92. Teil von INSIDIOUS erwartet, der kann sich gleich wieder hinlegen.

 

Irgendwo zwischen Slasher, Giallo, Geisterfilm und Bodyhorror liegt die Wahrheit. In der ersten Hälfte des Films schwankt das ganze Ding recht cheesy unentschlossen hin und her, muss ich zugeben. Alles hat man irgendwo, irgendwie in der Form schon mal gesehen...

 

Spätestens aber, wenn der Zuschauer geschnallt hat, wo der sprichwörtliche Hase lang läuft, kippt das ganze Ding in den kompletten Irrsinn. Und das ist es, was ich an dem Film so schätze.

 

Man blickt auf die Leinwand und kann gar nicht verstehen, was da gerade für eine unfassbar abgedrehte, schrille, hinterlistige und absonderliche Bosheit losgetreten wird. Jenseits des Mainstreamkinos erblicken wir den mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ungewöhnlichsten Horrorfilm in 2021.

 

Was für ein herrlicher Irrsinn! (Igore)