WTF:

 

Ein Erbeben fördert im Lake Victoria einen Schwarm beissfreudiger & prähistorischer Piranhas zu Tage. Dieser simple Aufhänger reicht Regisseur Alexandre Aja schon aus, um die leicht bekleideten und dickmopsigen Statisten, die in diesem Film eine Horde sex- und saufwütiger "Springbreaker" darstellen, in Fetzen fressen zu lassen. Panik, nacktes Fleisch und blutrot getränktes Wasser brechen schwall- und schlagartig auf den geneigten Zuschauer ein - yeah!

 

Butter bei dem Fisch - Balthasars Meinung:

 

"Good-Old-Fashioned-Horror" (funktioniert auch ohne 3-D).

 

Wenn man in einen Kinofilm geht der "Piranha" heißt, der 88 Minuten dauert und im Vorfeld viel versprochen wird bezüglich Blut, Monstern und Brüsten, dann muss der geneigte Zuschauer wissen, was ihn erwartet. Man darf keinen Film über die philosophische Abhandlung Nietzsches erwarten. Dieser Film gilt einzig und allein dem Publikum, welches Spaß an solcher Art von "tierischem" Horror hat - Und nix weiteres macht Aja in diesem "Pseudo"-Remake, da dieser Film eine Variante des Originals von Dante ist,

kein Remake. 

 

Der Film hat alles was einem Horrorfilmfan gefällt, der mit einer solchen Art von Genrefilmen aufgewachsen ist: abstruser Humor, Monsterattacken mit einer Menge Gore, eher schlichte Spannung (dafür umso mehr Schockeffekte), offenes Ende und einen extrem hohen Edeltrashfaktor.

 

Aja bietet die ganze Palette seines Könnens auf, Allerdings erreicht er nie die Intensität seines "The Hills have Eyes"-Remakes. Ich habe mich aber prächtig amüsiert - Auch wegen Dreyfuss und Lloyd.