WTF:

 

Grant Mazzy ist ein alter Hase im Radiomoderatorengeschäft, der sich eigentlich durch nichts aus der Ruhe bringen lässt. Als er erfährt, dass sich ein tödliches Virus in der Stadt Pontypool ausbreitet, geht allerdings auch ihm ziemlich die Düse.  Er verschanzt sich mit seiner Crew im Sender. Die einzige Verbindung nach draußen ist das Radio. Ihre einzige Möglichkeit, die Welt vor der totalen Vernichtung zu bewahren, ist ihre Sendung. Wie wird das Ganze für Mazzy, seine Truppe und den Rest der Menschheit ausgehen?

 

Butter bei dem Fisch - Balthasars Meinung (inkl. Spoiler-Alert):

 

Kleinod!

 

Wie jedes Genre gibt es immer wieder Filme, die sich wiederholen und bei denen man die Handlungsstränge und Wendungen/Drehungen des Drehbuchs kennt. Speziell im Horrorgenre gibt es da viele Filme, die sich selbst kopieren und nix Neues erfinden. Da ist es schwierig, Spannung aufrecht zu erhalten, wenn man nur Altbackenes neu zeigt.

 

Dieser Film ist wohltuend anders, weil er auf einer (zwar nicht neuen, aber heutzutage selten gebrauchten) ganz anderen Ebene funktioniert. Hier besticht nicht das Visuelle, sondern das Akustische. Und der Kniff bei dem Film ist, dass der Zuschauer sich erst ausmalt was überhaupt passiert. Denn der Film zeigt nicht wirklich was, man hört es nur. Und das tut dem Film gut, denn von der Thematik her ist es ein kruder Film, der wirklich verwirrt ab und an. 

 

***ACHTUNG SPOILER!!! Und mal ehrlich: ein Virus, welches sich durch Sprache überträgt, ist gleichzeitig so genial wie albern.***

 

Die sprachlichen Barrieren zur Verständigung werden hier satirisch schon ziemlich auf die Spitze getrieben - ansonsten top!