WTF:

 

Unser aller Lieblings-Ugly-Motherfucker hat sein Jagdrevier gewechselt. Der Predator, genauer gesagt ein neuer Kollege seiner Spezies, macht jetzt die Straßen von Central L.A. zu seinem persönlichen Schlachtfeld. Bevorzugt geht es hier schwerbewaffneten Drogengangs an den Kragen, denn die sind für ihn natürlich eine ganz besonders leckere Herausforderung. Eigentlich könnte man bei der hiesigen Polizeibehörde ja froh über solch eine Art der "Säuberungsaktion" sein, doch Lt. Harrigan und sein Team wollen dem Geheimnis der geschälten Leichen unbedingt auf die Spur kommen und geraten selbst in das Visier der ausserirdischen Hackfresse.

 

 Butter bei dem Fisch - Igors Meinung:

 

Bereits nach Erstsichtung der (leider in geschnittener Form dargereichten) Kinoauswertung, bei der ich eine typische 08/15-Fortsetzung erwartet hatte, war ich doch recht angetan von diesem Extrem-Knaller-Baller-Streifen. Das Ganze war schon recht deftig in Szene gesetzt. Da wird weggeknallt und aufgespießt, was die SFX-Küche so hergibt. In der (durch den Klimawandel verursachten) hitzig-schwülen Atmosphäre von L.A. wird von der ersten Sekunde an eine atemlose Action-Achterbahn in Gang gesetzt, die keine Gefangenen macht - wie eine Art "MAD MAX-FURY ROAD", nur ohne Karren.

 

Das Tempo, welches Regisseur Stephen Hopkins ("NIGHTMARE 5", "EXPLOSIV", ...) hier vorlegt, ist sogar noch straffer, als im ohnehin schon sehr actionreichen Vorgänger - Chapeau! Danny Glover spielt gut. Man nimmt ihm den unbedingten Willen, dieses Miststück vor die Flinte zu bekommen, wirklich ab. Und ganz am Schluss dieser schweißtreibenden Jagd pocht jedes Predator-Fanherz bis zum Hals. Ehrenwort! "PREDATOR 2" gehört für mich zu den allerbesten Monster- und auch Actionfilmen der 90er.