WTF:

 

Big Arnie und seine Macho-Kumpels werden in den Dschungel Mittelamerikas abkommandiert, um zur Rettung eines US-Staatsbediensteten anzutreten, der dort von Weiß-der-Geier-was-für-welchen-Rebellen gefangen gehalten wird. Das ist aber auch völlig Wumpe, denn die dünne Story dient einzig und allein dazu, einen Aufhänger für dicke Ballermänner und Extrem-Fratzengeballer zu haben. Anfangs scheint die angedachte Befreiungsaktion recht glatt zu laufen, doch dann sieht sich die Gruppe einer unsichtbaren, tödlichen und unbekannten Macht gegenüber gestellt.

 

Butter bei dem Fisch - Igors Meinung:

 

John McTiernans "Predator" ist ein Film, der der Erwartungshaltung des Action- und Monsterpublikums in unverhohlen positivem Sinne zu 100% gerecht wird.  Schwitzende Muskeltypen mit dicken Knarren, bereit für den Kampf und mit einer Attitüde, bei der scheinbar Dirty Harry Pate stand. Hier wird hier ein Actionspektakel gezündet, bei dem nicht nur Arnie-Fans das Herz vor Freude in die Buchse rutscht. Schön ist auch zu sehen, dass im mittleren Akt zusätzlich darauf gesetzt wurde, eine ausgefeilte Suspense mit einzubringen.

 

Die Angst vor dem Unbekannten wird spannend zelebriert und die Dschungel-Location entpuppt sich als wahrhaft knallig-schwüle Kriegsspielwiese. Abgesehen davon gelang Effekte-Guru Stan Winston hier Ende der 80-er die Einführung eines neuen Kult-Monsters, bei dem der Background und die Motivation seines Handelns nur angedeutet wird, um dann später diesen Punkt im 2.Teil ganz klar zu positionieren. 

 

Ein echter Klassiker und zusammen mit Teil 2 ein absolutes Highlight für die Action- und Alienfraktion - bis heute von Generationen von Kinofans geliebt und verehrt.