WTF:

In einer verschneiten Kleinstadt in Alaska, am kalten Arsch der Welt des Polarkreises, herrscht jedes Jahr während des Winters  30 Tage lang ununterbrochen die Finsternis. Viele Einwohner machen sich während dieser Zeit vom Acker, um diesem Umstand zu entfliehen. Für eine andere Spezies wiederum ist es ein perfekter Lebensumstand. Und so sieht sich der Rest des Kaffs schon bald einer Horde blutdürstiger und extrem mies gelaunter Vampire gegenüber. 

 

Butter bei dem Fisch - Igors Meinung:

 

Der auf der  Comicbuchreihe von Steve Niles und Ben Templesmith basierende Blutsaugerstreifen punktet durch seine extrem gute Winter-Atmosphäre und seine charismatischen Protagonisten. Allen voran Josh Hartnett, Melissa George und Chefvampir Danny Huston wissen zu überzeugen. Der Spannungsaufbau ist im Grunde genommen drehbuchtechnisch perfekt umgesetzt. Anfangs merkwürdige Vorkommnisse steigern sich zu einer klaustrophobischen und unheilvollen  Stimmung, um im letzten Akt in ein knalliges und verdammt blutiges Finale zu münden.

 

Hartnett hat danach dem Hollywood-Mainstreamkino mehr oder weniger den Rücken gekehrt und ist fast ausschließlich nur noch in kleinen Independent-Produktionen zu sehen, und Regisseur David Slade hat danach nichts nennenswertes mehr auf die Kette bekommen. Schade eigentlich, aber Sei es drum: "30 days of night" gehört für mich im Horrorsubgenre "Vampirfilm" definitiv zu der Kategorie "sehenswert" und zählt eindeutig zu den besten Comicverfilmungen. Amen!