WTF:

 

Der junge Charly Brewster ist beunruhigt. Alles deutet darauf hin, dass in seine direkte Nachbarschaft Vampire eingezogen ist. Das Problem ist natürlich, dass ihm das niemand abkauft. Weder seine Flamme Amy, oder die Polizei, noch sein abgedrehter Kumpel Ed. 

Charly beschließt, dass der gerade aus seiner Horror-TV-Show entlassene Peter Vincent seine letzte Hoffnung ist und will ihn zu Hilfe holen, um den spitzzahnigen Unholden das Handwerk zu legen.

 

Butter bei dem Fisch - Igors Meinung:

 

Regisseur und Drehbuchautor Tom Holland war in den 80ern ein gern gesehener Horrorgenrevertreter in der "Zauberbude Hollywood". So verdanken wir ihm so nette Geschichten wie "CHUCKY", "DAS ENGELSGESICHT" oder halt auch diesen Vampirklassiker samt seiner Fortsetzung aus dem Jahr 1988. Definitiv erinnert der Hauptcharakter des Charly Brewster an die Rolle von James Stewart aus dem Hitchcock-Klassiker "Das Fenster zum Hof". Das Unbehagen der schleichenden Paranoia kippt später in die Motivation einer vermeintlichen Tatverhinderung. Spätestens dann, im dritten und finalen Akt, dreht der Streifen richtig auf und wird zu einer schwindelerregenden Vampirhatz mit unheimlichem Setting und preisgekrönten Spezialeffekten.

 

Der Film schafft gekonnt den Spagat zwischen Hommage, klassischem Horror und eigenständiger schwarzer Vampirkomödie. Der zweite Teil ist ebenfalls sehr zu empfehlen und bestens geeignet für ein wohlig-gruseliges Blutsauger-Doublefeature.