What the Fuck:

 

Grufti-Schnucki Asa und ihr Sidekick Javutich werden ausgerechnet von Asas Bruder der Hexerei bezichtigt und dazu verdonnert, schmerzvoll aus dem Leben zu treten. Zu diesem Zwecke wird jedoch mitnichten der schon damals berüchtigte Klassiker des Flammentods auserkoren, sondern man haut den beiden Unglücksraben eine mit Nägeln drapierte Eisenmaske auf die Rübe. 200 Jahre später erscheinen die beiden wieder auf der Bildfläche und wirbeln ihr altes Dörfli gehörig durcheinander.

 

Why the Hell:

 

Die erste eigene Regiearbeit des italienischen Kino-Visionärs, Malers und Bildhauers Mario Bava ist eine Perle des altgothischen Horrorfilms. Obwohl die Story so wirr ist, wie die Gebrauchsanweisung eines Panasonic-TV-Gerätes, so punktet das stimmungsvolle, fast surreale, meisterhaft ausgeleuchtete und von kameratechnischer Brillanz geprägte Schauerstück doch nahezu auf ganzer Linie. Bava festigte mit seinem Erstling nicht nur direkt seinen Ruf als Papst des italienischen Grusel-Kinos, er verhalf auch der britischen Schauspielerin Barbara Steele quasi über Nacht zum Durchbruch und machte sie durch ihre Rolle zu einer Kultfigur des Genres. 

 

Namhafte Künstler wie Dario Argento, Lucio Fulci oder auch Marios Lendenfrucht, sein Sohn Lamberto, waren klar von dem späteren Giallo-Verfeinerer beeinflusst. Die Bilder, die er mit teils erschreckend niedrigem Budget auf die Leinwände zauberte, sind an schrecklicher Schönheit kaum zu überbieten. Kompositionen aus Farben und Finsternis prägen seine Werke. Ein Muss für jeden Horrorfan!