WTF:

 

Die japanische Journalistin Reiko kommt mit einem mysteriösen Videoband in Kontakt, von dem es heisst, dass jeder, der es gesehen hat, nach genau einer Woche über den Jordan geht. Nachdem sie sich sinnigerweise zu einem Selbstversuch durchgerungen hat, merkt sie ziemlich schnell, dass die sprichwörtliche Kacke am dampfen ist - die Lebenslunte brennt ab. Kann Reiko ihrem herannahenden Tod von der Schippe springen und das Geheimnis des Bandes lüften?

 

Butter bei dem Fisch - Igors Meinung:

 

Eines muss man sowohl den Asiaten, als auch den Franzosen zugestehen. Sie haben in den letzten Jahrzehnten das Horrorgenre, auch auf internationaler Ebene, schwer durcheinander gewirbelt und frischen Wind in den etwas dahindümpelnden Einheitsbrei aus Hollywood geblasen.

 

Während die Beiträge unserer westeuropäischen Nachbarn sehr schmerzhaft an der psychischen und physischen Gewaltschraube drehten, waren die Ideen aus Asien eher übernatürlicher und schauriger Natur. Zu den großen Gruslern dieser Kategorie zählen z.B. "A Tale of two sisters", Das "Ju-on"-Franchise, so wie die Filme aus der "Ringu"-Reihe.

 

Hier nun haben wir es also mit einem waschechten Gänsehaut-Klassiker zu tun, der zwar bisweilen von Regisseur Hideo Nakata ein Stück weit leicht behäbig in Szene gesetzt wurde, uns aber dafür umso nachhaltiger eiskalt den Rücken hinunter läuft.

 

"Ringu" ist Alptraumkino par excellence und klassischer Horror in reinform. Unheimlich, düster und grauenerregend. Der Genuss dieser merkwürdigen Videobotschaft ist durchaus in der Lage, einige schlaflose Nächte zu generieren.