WTF:

 

Sieben Schlüssel zum Eingangstor der Hölle werden im Universum verstreut. Sechs davon konnten die Dämonen der Finsternis bereits in ihren Besitz bringen. Der siebte und letzte Schlüssel befindet sich auf der Erde. Frank Brayker heißt der arme Teufel, der als Schlüsselwächter 

durch die Lande irrt, verfolgt von blutrünstigen Kreaturen und angeführt vom "Collector". Die gnadenlose Jagd nach dem Relikt endet in einem alten Hotel, bewohnt von skurrilen Bewohnern. Gemeinsam und unfreiwillig stellt man sich der bösen Brut. 

 

Butter bei dem Fisch - Igors Meinung:

 

"Ritter der Dämonen" ist ein würdiger Vertreter der auf den EC-Comics aus den 50-er Jahren basierenden HBO-Serie "Tales from the Crypt", die über 90 Folgen lang auf die geneigten Zuschauer kräftiger Horrorkost hernieder ging. Der in tiefschwarzem Humor getränkte Spaß aus den 90-ern ging seiner zeit in den USA unzensiert über den Äther, da sich die Kabelsender zu dieser zeit keinerlei jugendschutzrelevanten Konventionen und Gremien stellen mussten. Das Ergebnis war Sex, Gewalt und Gore in bisher, für TV-Verhältnisse, unbekannter Dimension. 

 

Das Rezept für diesen blutigen Fiesling in Spielfilmlänge ist so simpel wie effektiv: In einem klassischen Belagerungsszenario, welches wir bereits aus Western-Klassikern wie "Rio Bravo" oder von einigen guten alten Carpenter-Stoffen her kennen, wird diese Monster-Story von viel Spaß, netten, handgemachten FX und soliden Darstellern getragen. Allen voran der diabolische COLLECTOR, kongenial gespielt von Billy Zane, lässt den ganzen düsteren Spuk zu einer echten gaudi werden.

 

Ein wirklich netter Splatterspaß wird hier auf die Leinwand gerotzt. Wäre, wie ursprünglich geplant, "BORDELLO OF BLOOD" als erste Kinoadaption der beliebten Horrorserie rund um den zynischen Cryptkeeper-Host in die Lichtspielhäuser gekommen, es wäre wahrscheinlich bei nur einer Verfilmung dieser Art geblieben.

 

Für einen spaßigen Monsterabend ist jedenfalls gesorgt - guter Streifen!