WTF:

 

Ein umgestürzter Strommast ballert eine große Menge an elektrischen Strom in den Erdboden und fördert somit eine riesige Menge blutdürstiger Monsterwürmer zu Tage, die ausgehungert und übellaunig über die Einwohner einer Kleinstadt herfallen. Der ungläubige Dorfsheriff ist mal wieder rat- und tatenlos...

 

Butter bei dem Fisch - Igors Meinung:

 

Mein lieber Herr Gesangsverein...Regisseur Jeff Lieberman sei hier größten Respekt gezollt. Mit Minibudget, Kreativität und festem Willen zur Abscheuligkeit schuf er ein gar widerliches kleines Miststück von Film, bei dem man davon ausgehen kann, das seine Darsteller zum Teil eine leckere posttraumatische Belastungsstörung nach dem Dreh davon getragen haben. Also, wenn man beispielsweise in einem Meer von Würmern baden muss, dürfte das schon einiges an Überwindung und Mut gekostet haben. 

 

Kein CGI, keine Gummi- oder Latexviecher - Lieberman und seine Crew kauften die Geschäfte für Anglerbedarf im ganzen Bundesstaat Georgia leer. Unzählige Würmer wurden herangekarrt, kotzwürdige Masken und Ideen entstanden und der geneigte Zuschauer windet sich vor Unbehagen. 

 

"Squirm" ist kein Hochglanzhorror wie "Die Vögel", aber diesen Anspruch hat er auch gar nicht. Er steht für fabelhaften Grindhouse-Terror in Perfektion. Er will innovativ, dreckig, grobkörnig und ungemütlich sein - und wahrlich, das ist er!

 

Wenn es eine Top-Ten für "Tierhorrorfilme mit echten Viechern und hohem Ekelfaktor" gäbe, dann würde "Squirm" ganz ohne Frage weit abgeschlagen an der Spitze stehen. Eine einmalige, ungewöhnliche und wunderbar-würgereizverursachende Erfahrung. 

 

Wollt ihr mehr über den Entstehungsprozess von "Squirm" erfahren? Hier auf der Seite haben wir noch ein schönes Interview mit Regisseur Jeff Lieberman für euch parat.