WTF:

 

Vor New York schippert ein vermeintlich menschenleeres Boot herum, welches von der zuständigen Küstenwache abgefangen und untersucht wird. An Bord kommt es zu einem tödlichen Angriff seitens eines Zombies, der sich dort verschanzt hatte. Dies wiederum ruft einen flotten Reporter und die Tochter des ehemaligen Bootsbesitzers auf den Plan. Sie reisen auf die Insel, auf der Papi vermutet wird und wollen Klarheit über seinen Verbleib. Dort angekommen, sehen sie sich mit angriffslustigen lebenden Leichen konfrontiert.

 

Butter bei dem Fisch - Igors Meinung:

 

Kaum war der Hype um Romeros Fleischfresser-Hit "Zombie" im Jahre 1979 angebrochen, sprang so mancher Regisseur auf den Untoten-Zug auf, um lecker an den europäischen Kinokassen abzusahnen. Vorrangig seien hier Bruno Mattei (Hölle der lebenden Toten), Umberto Lenzi (Großangriff der Zombies) und eben auch Lucio Fulci genannt, der hier jedoch seinen italienischen Kollegen in Sachen Guts & Gore noch ein gutes Stück überlegen war.

 

Viele regisseure schwammen plötzlich mehr oder weniger erfolgreich, meistens jedoch berüchtigt-nachhaltig, auf der Zombie-Welle der 70-er und 80-er Jahre mit. Und wenn man nix mehr im petto hatte, wurde dann einfach auch mal irgendein verwester videotheken- oder celluloiderguss mit dem wort "zombie" betitelt, um den reibach am laufen zu halten. 

 

Nun ist es allerdings so, dass Lucio Fulci es hier nicht nur mit den dargestellten Fressorgien, sondern -so meine meinung- in erster linie mit seinen unglaublich stimmungsvollen Bildern für ein gänsehaut-erlebnis der ganz besonderen art sorgt. Die Atmosphäre, die Kameraführung (inklusive Italiano-typischen reiss-zooms), die superben Masken (bis heute die geilsten zombie-masken ever) und natürlich der unverkennbare synthie-score von hauskomponist und busenfreund fabio frizzi, heben diesen furchterregenden monster-matsch in den olymp der untoten-filme. 

 

Ob nun Romero oder Fulci ende der 70-er nach "die nacht der lebenden toten" (1968) für den erfolgreichen start des untoten-reboots zuständig war, wird wohl nie ganz geklärt werden. Ist mir persönlich eigentlich auch wurscht. Wer das wort "zombiefilm" in den mund nimmt, der muss seinen satz mit den namen beider regisseure beenden. fulci und romero haben die kinoleinwand bezüglich dieser thematik gleichermassen gut "versaut".

 

Ein ganz großer klassiker des genres!

 

Wer mehr erfahren möchte, dem sei an dieser Stelle auch unser schönes  Interview mit Lucio Fulcis "Hauskomponist" Fabio Frizzi ans Herz gelegt.