Der 5-fache Vater Alex Funke ist ein angesehener Spezialeffektekünstler und Kameramann aus dem schönen Santa Barbara in Kalifornien. Bis in die frühen 60-er Jahre hinen  studierte  er Biochemie, bis er sich schließlich umbesann und an die "UCLA Film School" wechselte. 

 

Einige male drehte er u.a. Dokumentationen oder war als Second-Unit-Kameramann in Filmen wie in der Superhelden-Posse "Mystery Man" oder dem epischen ersten Teil der "Hobbit-Trilogie" aktiv.  

 

Sein ersten Effekte-Projekte waren seiner Zeit "Kampfstern Galactica" und "Buck Rogers", bei denen er beispielsweise für die cinematografische Umsetzung der Miniatur-Modelle verantwortlich war.  Mit diesen international erfolgreichen (Kinofilm)serien von Glen A. Larson bahnte sich bereits sein großer Durchbruch an, denn Funke hatte bereits schon damals definitiv und ganz eindeutig sowohl ein feines Händchen, als auch ein gutes Auge für alles, was mit Miniatur-Modellen zu tun hatte.

 

Effektekünstler Alex Funke (rechts) und Eric Brevig am Set von "Total Recall" (1990)

 

Schon kurz darauf, noch Ende der 70-er Jahre, gründete er die "Precision Film Group" und fischte sich mit seinem Unternehmen die ersten Projekte für Film und TV an Land. Später dann, während seiner Zeit bei "Las Palmas Production", entwarf der Technik-Tüftler Funke u.a. ein System, bei dem auf völlig neue Art und Weise Filmmaterial  auf Video transferiert werden konnte. 

 

Modell-Spezialist Funke hat an der "UCLA" und an der "Loyola University" Kurse für fortgeschrittene Kinematografie unterrichtet und hielt zum Beispiel in Italien und Norwegen zahlreiche Vorträge über visuelle Effekte.

 

Er hat an so großartigen Filmen wie "Der Blob", "Total Recall", "Waterworld", "Starship Troopers" oder der "Herr der Ringe"-Trilogie mitgewirkt, für die er, gemeinsam mit der weltberühmten SFX-Schmiede "WETA-WORKSHOP" oscarmäßig voll abräumte. 

 

Danke für all die großen "kleinen" Kinomomente, lieber Alex!