Dem 1957 geborenen Effektekünstler und Regisseur Eric Brevig haben wir eine Vielzahl interessanter Arbeiten zu verdanken.

 

Nach seinem Studium an der "University of California" in Los Angeles, welches er 1982 mit der Auszeichnung des "Master of Fine Arts" abschloss, konnte er bereits 1983 mit der Steve Guttenberg-Comedy "Hochzeit mit Hindernissen" seine ersten Hollywood-Erfahrungen sammeln. 

 

Im Jahr darauf wirkte er als SFX-Künstler an dem Androiden-Sci-Fi-Film "D.A.R.Y.L. – Der Außergewöhnliche" mit. Große Namen wie Francis Ford Coppola, George Lucas oder Michael Jackson wurden auf ihn aufmerksam, die ihm 1986 die Leitung des Spezialeffekte-Teams für das in 3-D produzierte Disneyland-Spektakel "Captain EO" anvertrauten. 

 

Der ganz große Durchbruch kam allerdings erst einige Zeit später, als er im Jahre 1990 die Spezialeffekte in Paul Verhoevens Megablockbuster "Total Recall" übernahm und gemeinsam mit dem Miniaturkünstler Alex Funke, FX-Legende Rob Bottin und Tim McGovern 

nicht nur Tricktechnik-Geschichte schreiben sollte, sondern hierfür auch mit dem "Special Achievement Award" ausgezeichnet wurde. 1991 erhielt Brevig dann schließlich für seine Arbeit an Steven Spielbergs "Hook" seine erste Oscar-nominierung.

 

Eric Brevig (rechts) mit seinen Stars aus ""Die Reise zum Mittelpunkt der Erde" (2008)

 

Brevig lieferte nicht nur erstklassige Effekte, er nahm auch Mitte der 90-er auf dem Regiestuhl platz, um parallel zu seiner FX-Arbeit den Hut der Second-Unit für die Hollywood-Blockbuster "Men in Black", "Wild Wild West" und "Pearl Harbor" aufzusetzen. Seine erste vollständig eigene  Regiearbeit entstand mit einer Folge aus der international beliebten und erfolgreichen Fernsehserie "Xena". Auch die  3-D-Kino-Produktionen "Die Reise zum Mittelpunkt der Erde" und "Yogi Bär" gehen auf sein Konto.

 

Hier an der Stelle feiern wir ihn jedoch mal in erster Linie für seine unvergessenen und oben genannten Effektearbeiten, so wie für herrliche FX für Filme wie "The Lost Boys", "Abyss – Abgrund des Todes" oder Emmerichs "The Day After Tomorrow". Danke Eric - bleib uns mit deiner Kreativität bitte noch lange erhalten.