Der 1950 in New York geborene Richard Alan Baker gehört zu den ganz großen seiner Zunft.

 

Mehrfach arbeitete er bereits zu seinen anfänglichen Zeiten mit Regisseur John Landis zusammen und wurde diesbezüglich mit der schrägen Monster-Comedy "Schlock" (1973) auch erstmalig in den Credits eines abendfüllenden Spielfilmes namentlich erwähnt.

 

Seine Arbeiten gelten als sehr realistisch und so dauerte es nicht lange, bis der bekennende Affen-Fan und Freund von Michael Jackson (für den er übrigens auch bei seinem Horror-Video zu "Thriller" und dem 3-D-Abenteuer "Captain E.O." mit an Bord war) von den beeindruckenden B-Film-Arbeiten für Larry Cohen ("Die Wiege des Satans") und Jeff Lieberman ("Squirm), zu den großen Big-Budget-Projekten wechselte. 

 

Als er 1981 mit den "Cinovation Studios" sein eigenes Special-FX-Unternehmen gründete, stand Hollywood Schlange bei ihm und seiner Crew, und es überschlugen sich förmlich die Ereignisse, denn noch im selben Jahr sollte Baker für "American Werewolf" seinen ersten Oscar in der von der Academy neu eingeführten Kategorie "Best Make-up" für sich verbuchen.

 

 

Mittlerweile hält Baker den Rekord für die meisten Oscar-Gewinne und Nominierungen, die je einem Makeup-Künstler verliehen wurden. Insgesamt zwölfmal mit sieben Siegen nominiert ("American Werewolf, "Bigfoot und die Hendersons", "Ed Wood", "Der verrückte Professor", "Men in Black", "Der Grinch" und "Wolfman") saß er bis 2015 unangefochten auf dem Thron der Monstermacher.

 

Im genannten Jahr schloss er sein Studio, zog sich aus der Filmindustrie zurück und erhielt eine geschätzte Million US-Dollar von einer Auktion seiner Sammlung von Requisiten und Gegenständen, die er im Laufe seiner Karriere geschaffen hatte.

 

Rick Baker hat Generationen von Monster-Liebhabern beeinflusst und beeindruckt und wird mit seinen Arbeiten unvergessen bleiben. MMM wünscht ihm noch viele gesunde und kreative Jahre!