Der in Pennsylvania aufgewachsene US-amerikanische Make-up- & Spezialeffektekünstler, Stuntman, Schauspieler und Regisseur Tom Savini war schon in früher Jugend an der Entstehung monströser Masken interessiert. Sein Idol, der Effektepionier und zweifache Oscar-Gewinner Dick Smith, nahm den jungen Savini unter seine Fittiche und weihte ihn in die Geheimnisse der Make-up-Künste ein.

 

In den 60-ern besuchte Savini mit dem späteren Zombie-Papst George A. Romero die Highschool in Pittsburgh. Für Romeros Amateurfilmprojekt „Whine of the Fawn High School“ kam Savini in die engere Darstellerauswahl, jedoch wurde der Film aus finanziellen Gründen nicht realisiert. Doch blieb Savini nachhaltig im Gedächtnis von Romero haften und als es dann für „Die Nacht der lebenden Toten“ als Eingemachte ging, trat Romero erneut auf Savini zu, um ihm hierfür die Arbeit als Make-Up-Artist anzubieten. Bedauerlicherweise schlug das Schicksal erneut zu. Savini wurde zum Vietnamkrieg einberufen, noch bevor die Dreharbeiten begannen.

 

Als Kriegsfotograf nutzte Savini die Gelegenheit, anatomische Kenntnisse aus erster Hand zu sammeln. Nach seiner Rückkehr half ihm diese Erfahrung im Filmbusiness und er wurde 1974 für Bob Clarkes Kriegs-Zombieflick „Dead of Night“ engagiert. 

 

 

Tom Savini studierte gerade Regie und Schauspiel an der Carnegie Mellon University, als ihn das Schicksal wieder mit George Romero zusammenführte. In seinem Vampirfilm „Martin“ (1978) übernahm Savini neben seinen üblichen Tätigkeiten auch eine größere Rolle. Der endgültige Durchbruch gelang ihm schließlich mit der Arbeit an dem Zombieklassiker „Zombie“ (1978), für den das Dreamteam Savini/Romero erneut zusammenkam.

 

Kurz darauf folgten Engagements für Filme wie „Freitag der 13.“, „Maniac“ oder „Creepshow“. Savini war im Olymp der Effektekünstler angelangt.

 

Der engagierte Künstler betreibt mittlerweile mit „Tom Savini's Special Make-Up Effect Program“ eine Make-up- und SFX-Schule und ist führender Kopf bei dem „Terrormania“-Projekt – eine Art „Walkthrough“-Geisterbahn in Pittsburgh, in der knapp dreißig blutige Horror-Szenarien dargeboten werden. Darüber hinaus ist er natürlich ein gern gesehener Kult-Gast auf entsprechenden Conventions und Fantreffen in aller Herren Länder. savini ist mittlerweile seine eigene Marke und noch immer Monster-Superstar - nicht nur bei der generation "Videothekenkind".