Balthasar ist enttäuscht:

 

Nach dem politischen Ballast der letzten Filme die ich gesehen habe, dachte ich mir, legst du mal eine Pause ein und guckst ein wenig löbliches Trashmaterial aus den 90ern, die noch bei mir schlummern. Und einen Titel namens "Alien Terminator" darf man nicht verschmähen...dachte ich mir. Und dann das. 

Ich fasse kurz zusammen: eine Gruppe Wissenschaftler und Pseudokerle lassen sich zwei Jahre in einen unterirdischen Bunker einsperren, wo einer der Kapeiten ein Mittel gegen irgendwas entwickelt und daraufhin mutiert mal wieder ein Mensch zu einem Monster und macht alle putt. so weit, so schlecht.

 

Der dreiste Titelklau (im Übrigen hätten die Macher auch noch gerne andere bekannte Filme mit reinbringen können wie "Predator", "Big Brother" oder "Das Ding") verspricht ja schon nichts Gutes. Und dann bricht die Klischeehölle los: 1:1 Kopie der "Chestburster"-Szene aus "Alien", Tunnelaktion a la billig, schlimme 90er Frisuren bekämpfen sich gegenseitig, lächerliche SFX, die selbst Gehirnamputierte besser machen können, Dialoge aus dem Reich der geistigen Dünnschissigkeit, ein Monster so gruselig wie ein Silberfischchen im Klo und allerhand dramaturgische Nullnummern durchziehen den ganzen Film.


 Nur die zwei schön geformten Brüste der Darstellerin Lisa Boyle lassen eine kurze Begeisterung zu. Sonst ist dieser Film eine reine Zeitverschwendung wie sie im Buche steht: im Buche des Gottes für miserable Filme.