Igor ist enttäuscht:

 

Hier gibt es jetzt einfach mal eine Pauschalklatsche für den ärgerlichen Streaming-Einheitsbrei, den nicht nur NETFLIX mittlerweile zuhauf produziert. Auch dieser lahme Pinkelpott fällt unter die Kategorie „Lebenszeitverschwendung“.

 

Was mich daran besonders anfräst, ist die Tatsache, dass man hier unter Zuhilfenahme einer soliden Kameraführung seinem potenziellen Publikum suggeriert, hier käme gleich was ganz Besonderes aus der Mattscheibe geschwappt.

 

***Achtung: Spoiler!*** Es fängt ja alles ganz nett an. Die Idee der fakenden Geisterjäger, die ihr verzweifeltes und von Spuk heimgesuchtes Klientel über den Tisch ziehen, mag noch relativ unterhaltsam sein, doch dann driftet das Ganze nach und nach in gähnende Langeweile ab. Als man aus dem Halbschlaf gerissen wird, da sich in Form einiger Gewalteruptionen das Blatt zu wenden scheint, kippt der Schnarcher in einen Folterfilm (wow, wie innovativ ist das denn?), um dann mit komplett unlogischen Verhaltensweisen der Protagonisten zum echten Aufreger zu werden. Die Art und Weise, wie man aus der Todesfalle im „Finale“ entrinnt, ist komplett hohl und lame! ***Spoiler ENDE***

       

Die Darsteller sind austauschbar und lassen beim Zuschauer keine Empathie aufkommen. Für Trash zu „gut“, für einen ernsten Geisterhorrorfilm zu ungruselig, für einen spannenden Abend schlichtweg zu langweilig = Bläch!