Der Schauspieler und Synchronsprecher Martin Keßler wurde 1960 in Oberhausen geboren. Als Jugendlicher spielte bereits auf diversen Bühnen in NRW, u.a. in Duisburg und Düsseldorf, bevor es ihn auf eine private Berliner Schauspielschule zog.

 

Ende der 80-er Jahre folgten erste kleinere Synchronarbeiten für Serien wie „Perry Mason“, „M*A*S*H“ oder das „A-Team“, bis er schließlich 1994 zum Stammsprecher von Nicolas Cage wurde.

 

Doch auch im Monster- und Fantasygenre war er bereits einige male für uns im Einsatz. Als feste deutsche Stimme von Vin Diesel wuselte er als lichtscheuer Krieger Riddick bereits drei mal durch dunkle Höhlen auf fremden Welten, um Alienärsche zu treten. 

 

Im Star Wars-Franchise war er ein gern gesehener Gast am Mikrofon der Studios. Beispielsweise synchronisierte er Temuera Morrison in der Rolle des Jango Fett und dessen Klonsoldaten in „Star Wars: Episode II – Angriff der Klonkrieger“, so wie die Klonkrieger in „Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith“ und in den Serien „Star Wars: Clone Wars“ und „Star Wars Rebels“.

 

Für eine Vielzahl wunderbarer Hörspiele und Hörbücher kam er zum Einsatz. So war er u.a. in der 2000er-Edition von „John Sinclair“ und der langlebigen Horror-Reihe „Faith: The Van Helsing Chronicles“ zu hören.

 

Martin Kessler hat eine begnadete Stimme und zählt zu den "coolsten" Sprechern der gegenwart. Auch der bekannte Kabarettist und Comedian Torsten Sträter ist ein großer Fan seiner Arbeit. Für ihn sprach Kessler bereits diverse Geschichten aus seiner Feder und auch das Intro des nerdigen Podcasts "Sträter, Bender, Sträter" geht auf seine Kappe.