Der Berliner Synchron -Sprecher, -Drehbuchautor, -Regisseur, Hörbuchsprecher und Schauspieler Simon Jäger gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Stimmen Deutschlands.

 

1972 in West-Berlin geboren und bereits im Grundschulalter in kleinen Rollen für "Löwenzahn" oder "Die Schwarzwaldklinik" zu sehen, kraxelte er sukzessive immer weiter in der Entertainment-Branche die Karriereleiter hoch, schwenkte dann jedoch von der Schauspielsparte weg, und landete 1984 erstmalig vor dem Mikrofon der berühmten "Berliner Synchron Wenzel Lüdecke", um seine erste Rolle für Sergio Leones episches Meisterwerk "Es war einmal in Amerika" einzusprechen.

 

Bereits als Teenager wurde er immer häufiger in tragenden Rollen besetzt. Er lieh u.a. Corey Haim in dem Vampir-Kultfilm "The Lost Boys", Scott Grimes in "Critters 1 & 2" und dem jungen River Phoenix seine Stimme, den er bis zu seinem Tode im Jahre 1993 kongenial "eindeutschte".

 

Im Horror-, Fantasy- und Monsterbereich sprach er weiterhin Mos Def in "Per Anhalter durch die Galaxis", Josh Hartnett in "30 Days Of Night" und "Penny Dreadful", Greg Vaughan in "Charmed - Zauberhafte Hexen" und Heath Ledger als verunstalteten Anarcho-Clown JOKER in "The Dark Knight" (R.I.P.). Für die letzt Genannten, so wie für Jet Li und Matt Damon ist er, bis auf wenige Ausnahmen, seit vielen Jahren die Stammbesetzung.

 

In unzähligen Hörbüchern, die vorrangig dem Thriller- und Fantasygenre zuzuordnen sind, war er zu hören. Insgesamt konnte man seiner unverwechselbaren Stimme bereits gut 800 mal in den Medien lauschen.